Die Geschichte dahinter

Die Idee für die Simulation entstand bereits am Wochenende. Wenn ich die Türsteuerung nicht jederzeit komplett vor Ort testen kann, dann muss die Anlage eben teilweise zu mir ins Büro kommen – zumindest virtuell.

Also begann ich am Samstag und Sonntag damit, die wichtigsten Zustände und Abläufe nachzubilden. Türen offen, geschlossen, Alarmzustände, Freigaben und Sonderfälle sollten sich simulieren lassen, damit ich die Logik sauber prüfen konnte, ohne jedes Mal an der echten Anlage zu stehen.

Am Montag wurde die Simulation dann bei der Arbeit fertiggestellt und richtig getestet. Und genau da zeigte sich, warum sich der Aufwand gelohnt hatte: Ich entdeckte damit mehrere Fehler in der Logik, bevor sie später bei der Inbetriebnahme für Ärger sorgen konnten.

So etwas macht Entwickler erstaunlich glücklich. Ein Fehler, den man im Büro findet, ist meistens deutlich angenehmer als derselbe Fehler vor Ort, während jemand danebensteht und fragt, warum es nicht funktioniert.

Technisch war der Tag damit eigentlich ein voller Erfolg.
Der Heimweg hatte allerdings andere Pläne.

Wegen eines Unfalls gab es Stau, der Verkehr kam nur schleppend voran und auch der Bus steckte fest. Also blieb irgendwann nur noch Plan B: aussteigen, zu Fuss weiter und hoffen, den Zug noch zu erwischen.

Hat funktioniert.
Und damit war die Tagesbilanz gerettet:

Simulation erfolgreich. Fehler gefunden. Zug erwischt. Bier erreicht.

Manchmal besteht ein guter Montag eben nicht darin, dass alles perfekt läuft.
Sondern darin, dass man die Probleme rechtzeitig findet – und am Ende trotzdem noch in der Buvette sitzt. 😄🍺