Die Geschichte dahinter:
Weitere Informationen zu Marina di Venezia gibt es auf der offiziellen Website.
Für den fünften Ferientag hatte ich mir ein Leihvelo geschnappt. Der Plan war eigentlich ganz einfach: ein bisschen herumfahren und zwei Museen besuchen. Was soll da schon schiefgehen?
Nun ja – zuerst einmal die Orientierung. Mein erstes Ziel war die Battery Vettor Pisani. Die befand sich natürlich nicht dort, wo ich sie vermutete. Also fuhr ich erst einmal ein paar Ehrenrunden durch die Gegend und studierte meine Karte mit zunehmender Verzweiflung. Irgendwann fand ich sie dann doch noch.
Und das Suchen hatte sich gelohnt. Die ehemalige Befestigungsanlage ist heute ein Museum und bot einiges zu entdecken. Alte militärische Anlagen, Geschichte und jede Menge Dinge, von denen ich vorher kaum etwas wusste.
Battery Vettor Pisani
Erstes Ziel meiner Velotour.
Danach ging es mit dem Velo weiter zur Batteria Carlo Alberto Radaelli, meinem zweiten Museumsziel. Bis dahin lief eigentlich alles erstaunlich gut.
Dann fiel das Velo um – und plötzlich war es kaputt. Zumindest laut meiner fachmännischen Diagnose. 😄 Das Vorderrad stand komplett falsch, das Velo liess sich kaum mehr vernünftig bewegen und für mich war die Sache eindeutig: Defekt. Also blieb nur noch Plan B: schieben. Oder besser gesagt: tragen.
Fast einen Kilometer schleppte ich das Leihvelo in Richtung einer Werkstatt und fragte mich dabei vermutlich mehrfach, weshalb so ein Fahrrad eigentlich keinen handlichen Tragegriff besitzt. Dort angekommen erwartete ich schon eine grössere Reparatur. Der Mechaniker schaute sich das Velo kurz an, griff einmal hin, drehte das Vorderrad um 180 Grad – und plötzlich war alles wieder in Ordnung.
Wie bitte?! Kein Motorschaden. Kein gebrochener Rahmen. Keine komplizierte Reparatur. Das Vorderrad war schlicht verkehrt herum eingeschlagen. 😄 Ein bisschen Öl, ein Kabelbinder und 20 Euro später konnte die Reise weitergehen. Also zurück aufs Velo und doch noch zum zweiten Museum. Auch dort gab es wieder einiges zu entdecken: Befestigungsanlagen, militärische Relikte, Schmalspurbahn und Loren.
Zweites Museumsziel
Das zweite Museum erreichte ich nach meinem kleinen Velo-Abenteuer dann doch noch. 😄
Am Abend ging es schliesslich zurück zum Campingplatz.
Bilanz des Tages:
27 Kilometer gefahren. 1 Kilometer getragen. Zwei Museen besucht. Und gelernt, dass ein Fahrrad manchmal gar nicht kaputt ist – auch wenn es sehr überzeugend so aussieht. 😎
Eigentlich ein vollkommen erfolgreicher Ferientag. Nur mein Stolz hatte kurz einen kleinen technischen Defekt. 😄
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