Die Geschichte dahinter
Der Abend begann eigentlich mit einer ganz anderen Frage:
Was sind wohl die bekanntesten Schimpfwörter der Welt? Gibt es so etwas wie eine weltweite Top 10?
Damit begann eine kleine sprachliche Recherche: Welche Schimpfwörter kennt man praktisch überall, welche funktionieren nur in bestimmten Sprachen – und woher kommen diese Begriffe eigentlich?
Irgendwann landeten wir natürlich bei einem echten Klassiker der deutschen Sprache: „Arsch“. Und damit war der Abend sprachlich nicht mehr zu retten. Denn schnell stellte sich heraus, dass „Arsch“ erstaunlich vielseitig ist: Arschloch, arschkalt, arschteuer, Arschkarte, Arschtritt, am Arsch der Welt, für den Arsch … fast schon ein modulares Schimpfwortsystem. 😄
Doch dann kam die viel wichtigere Frage: In welchen völlig harmlosen Wörtern versteckt sich eigentlich ebenfalls „arsch“? Und die Suche ging los: marschieren, herausschauen, Marschall, Marschmusik, Barsch – und mit etwas gutem Willen sogar harscher Schnee. Sobald man einmal auf diese Buchstabenfolge achtet, sieht man sie plötzlich überall. Oder glaubt es zumindest.
Aus der ursprünglichen Suche nach den „Top-Schimpfwörtern der Welt“ wurde damit eine kleine Expedition durch die deutsche Sprache – irgendwo zwischen Wortspiel, Feierabendhumor und völliger Eskalation. Besonders schön war, dass die Wörter inhaltlich natürlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Ein Marschall, ein Barsch und harscher Schnee haben im normalen Leben herzlich wenig gemeinsam. In der Buvette Südpol an einem gemütlichen Abend plötzlich aber erstaunlich viel.
Fazit:
Manche Wortwitze muss man nicht erklären. Man muss nur genau hinschauen. 😄🍺
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