Die Geschichte dahinter
Was als harmloser Abend mit Klavier und Pétanque begonnen hatte, war inzwischen längst ausser Kontrolle geraten. Aus Menuett und Etüde wurden Klingonen, aus Pétanque wurde PetaQ, und aus einer simplen Sportfrage entstanden plötzlich magnetische Kugeln, Antimaterie und allerlei physikalischer Unsinn.
Irgendwann landeten wir dann auch noch bei NetLinx, Bugs und Tarnvorrichtungen. Die Logik war ungefähr: Wenn man einen Fehler nicht findet, dann ist er vielleicht gar nicht weg – sondern einfach getarnt. Für einen Entwickler eigentlich eine erstaunlich plausible Theorie.
Danach folgte Beer Pong, natürlich ebenfalls mit wissenschaftlichem Anspruch. Irgendwie kann man ja auch dort gleichzeitig gewinnen und verlieren, je nachdem, wen man fragt. Damit war der Weg zur Quantenphysik endgültig frei.
Und so kamen wir wieder bei Schrödinger an – diesmal allerdings nicht mit einer Katze, sondern mit Bier. Ist das Bier nun da oder nicht? Voll oder leer? Muss man zuerst nachsehen? Und wenn man die Kiste öffnet, kollabiert dann nur die Wellenfunktion oder gleich der ganze Abend?
Spätestens jetzt war aus einem normalen Dienstag eine Mischung aus Musik, Pétanque, Klingonen, Programmierung, Bier und Quantenmechanik geworden. Eigentlich wollte ich an diesem Abend nur ein bisschen Klavier spielen und danach gemütlich in der Buvette sitzen.
Stattdessen hatten wir am Ende gedanklich ein halbes Paralleluniversum gebaut.
Fazit:
Manche Dienstage enden einfach mit einem Bier.
Andere mit Schrödinger, Antimaterie und der Erkenntnis, dass niemand mehr genau weiss, wie man überhaupt hierher gekommen ist. 😄🍺
Ein ganz normaler Dienstag eben.
Hinterlasse einen Kommentar