Über mich
Guten Tag, ich bin Donald.
Softwareentwickler aus der Region Luzern, Klavierspieler, Technikfan und gelegentlicher Sammler neuer Hobbys. 😄
Auf Donalds Welt sammle ich Geschichten und Momente aus meinem Alltag – manchmal als Text, manchmal als Comic. Es geht um Musik, Technik, Ausflüge und Reisen, Erinnerungen und all die kleinen Dinge, bei denen ich irgendwann denke: Das müsste man eigentlich festhalten.
Die Website ist deshalb weniger ein klassischer Blog mit einem bestimmten Thema, sondern eher mein persönliches digitales Sammelalbum.
Ein paar Stationen aus meinem Leben
Ein ganzes Leben lässt sich schlecht in ein paar Sätze packen. Deshalb versuche ich es hier lieber mit Bildern, Erinnerungen und ein paar Geschichten aus verschiedenen Zeiten meines Lebens.
Manche davon sind lustig, manche etwas ungewöhnlich – und manche sind einfach Erinnerungen, die ich gerne behalten möchte.
Hier fing meine Geschichte an
Meine ersten drei Lebensjahre verbrachte ich im Kinderheim Titlisblick in Luzern. Dort durfte ich meine frühe Kindheit verbringen. An diese Zeit habe ich heute nur noch wenige und sehr schwache Erinnerungen.
Dieses Foto mag ich besonders. Es zeigt mich ganz am Anfang meines Lebens – und gehört deshalb für mich auch ganz an den Anfang dieser Seite.
Danach führte mein Weg in die KJU, die Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg. Dort verbrachte ich einen grossen Teil meiner Kindheit und Jugend – und aus dieser Zeit sind deutlich mehr Erinnerungen und Geschichten geblieben.
KJU Utenberg – meine Kindheit und Jugend
Fasnacht, Theater und viele Erinnerungen
Nach dem Titlisblick kam ich in die KJU, die Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg. Dort bin ich aufgewachsen und verbrachte einen grossen Teil meiner Kindheit und Jugend.
Aus dieser Zeit sind mir wesentlich mehr Erinnerungen geblieben – an das Zusammenleben in der Gruppe, an Freunde, gemeinsame Unternehmungen und natürlich auch an die Fasnacht.
Jedes Jahr führten wir ein Fasnachtstheater auf, das wir dem Fritschivater präsentierten. Einmal durfte ich sogar die Hauptrolle übernehmen. Wir spielten eine lustige Begebenheit aus einer Pfadfindergruppe nach – und offenbar trafen wir damit den richtigen Nerv: Es wurde viel gelacht.
Mir selbst machte es ebenfalls riesigen Spass. Vielleicht auch ein kleines bisschen deshalb, weil ich diesmal die Hauptrolle hatte. 😄
Meine erste Berufslehre
vonMoss Sport & Hobby – Schrauben, Sägen und ein kaputtes Schaufenster
Meine erste Berufslehre machte ich als Verkäufer im Bereich Eisenwaren und Werkzeuge bei vonMoos Sport & Hobby. Das Sortiment war riesig: Werkzeuge, Elektrowerkzeuge, Beschläge, Campingartikel, Holzzuschnitt – und gefühlt unendlich viele Schrauben, die damals noch von Hand gezählt wurden.
Nur mit Farben wurde ich nie richtig warm. 😄
Dafür entstanden in dieser Zeit Geschichten, die ich bis heute nicht vergessen habe. Ein Stromexperiment legte einmal einen Teil des Ladens lahm. Und ein hoher Stapel Campingstühle entschied sich eines Abends dafür, ins Schaufenster zu fallen.
Die Versicherung bezahlte. Der Lehrling war trotzdem ziemlich perplex.
Von der Verkaufsfläche auf die Baustelle
Meine zweite Berufslehre – Sanitärinstallateur bei End AG in Luzern
Nach meiner ersten Lehre wollte ich noch einmal etwas völlig anderes kennenlernen. Viele meiner damaligen Kollegen arbeiteten auf dem Bau, und diese Welt faszinierte mich.
Also begann ich eine zweite Lehre als Sanitärinstallateur bei End AG Sanitär Heizung Luzern.
Plötzlich bestand der Arbeitsplatz aus Rohbauten, zugigen Baustellen im Winter und Armierungen in der brennenden Sommersonne. Körperlich war das eine ganz andere Welt – aber eine, die mir gefiel.
Und natürlich gab es auch dort Geschichten: einen Kernlochbohrer, der stärker war als ich, und einige Situationen, bei denen ich im Nachhinein sagen muss: Das hätte auch anders ausgehen können.
Zum Baustellenalltag gehörten natürlich auch die Pausen. Um neun Uhr war Kaffeezeit – zusammensitzen, etwas trinken und über dies und das reden.
Besonders mochte ich die Freitage. Als Lehrling durfte ich am Nachmittag jeweils das Magazin aufräumen und putzen. Gegen vier Uhr war Feierabend. Danach sass man noch zusammen, trank etwas und jasste. Ein ziemlich schöner Abschluss der Arbeitswoche.
Noch ein Lehrjahr obendrauf
Nach der Lehre machte ich noch ein zusätzliches Lehrjahr im Bereich Haustechnik und erweiterte meine Kenntnisse unter anderem in Elektro-, Heizungs- und Lüftungstechnik.
Das klingt heute ziemlich zielstrebig. Meine damalige Motivation war allerdings auch sehr pragmatisch: Zwei Tage Schule pro Woche bedeuteten zwei Tage weniger Baustelle. 😄
Gelohnt hat es sich trotzdem. Am Ende hatte ich drei schweizerische Fähigkeitszeugnisse in der Tasche.
Rekrutenschule als Trainsoldat
17 Wochen mit Pferden, Märschen – und sehr viel «Sierra Madre»
Direkt nach meiner Ausbildung rückte ich in die Rekrutenschule ein. Ich hatte mich für die Traintruppe beworben – und tatsächlich landete ich dort.
Während rund 17 Wochen waren Pferde, vor allem Freiberger, ein fester Bestandteil unseres Alltags. Wir waren mit ihnen unterwegs, marschierten bei ziemlich jedem Wetter und transportierten unter anderem Holz auf die Alpen.
Es konnte anstrengend sein, nass und manchmal ziemlich hart. Trotzdem habe ich diese Zeit als sehr schön in Erinnerung.
Und wenn ich an diese 17 Wochen zurückdenke, gehört noch etwas untrennbar dazu: «Sierra Madre». Dieses Lied haben wir gefühlt während der gesamten Rekrutenschule gehört. Immer und immer wieder. 😄
Vom Militär in die Manege
Neun Monate beim Circus Monti
Nach der Rekrutenschule führte mich mein Weg nicht etwa zurück auf die Baustelle, sondern in eine ganz andere Welt: zum Circus Monti.
Während rund neun Monaten arbeitete ich dort als Tierpfleger. Das Leben im Circus war etwas völlig anderes als alles, was ich bis dahin kannte – Tiere versorgen, im Winterquartier arbeiten und zeitweise im Wohnwagen leben.
Natürlich sind auch aus dieser Zeit einige Geschichten geblieben. Zum Beispiel jene Nacht, als mir gegen zwei Uhr morgens die Gasflasche ausging und ich bei eisiger Kälte rund 50 Meter zum Depot musste, um eine neue zu holen.
Oder die Cola, die ich im Wohnwagen stehen liess und später nicht mehr trinken konnte – weil sie schlicht gefroren war. 😄
Und dann wären da noch die Eier. Die hatte ich beim Arbeiten in die Jackentasche gesteckt und dort vergessen. Später drückte ich einen Wassereimer dagegen. Den Rest kann man sich ungefähr vorstellen. 🥚😂
Fotos aus dieser Zeit habe ich leider keine mehr. Einige Erinnerungen sind dafür bis heute ziemlich lebendig geblieben.
Vom Schraubenschlüssel zur Tastatur
Wie aus einem Hobby langsam ein Beruf wurde
Eigentlich begann meine Geschichte mit der Informatik schon viel früher. Als Kind faszinierte mich der Commodore C64. Ich spielte darauf nicht nur, sondern begann auch mit BASIC zu experimentieren und schrieb meine ersten kleinen Programme.
Nach meiner Zeit in der Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg wurde ich noch von einem Nachbetreuer begleitet. Er kannte meine Begeisterung für Computer und drängte mich immer wieder dazu, daraus etwas zu machen. Er meinte sinngemäss: Mach etwas, das dir liegt – mach dein Hobby zum Beruf.
Irgendwann hörte ich tatsächlich auf ihn. 😄
Nebenbei besuchte ich eine Abendschule und machte das Schweizerische Informatik-Zertifikat. Einer meiner damaligen Dozenten war Peter Schönbächler von SOWI Informatik. Nach der Ausbildung fragte ich ihn kurzerhand, ob ich bei ihm arbeiten könne.
Er sagte Ja – und damit hatte ich meinen ersten richtigen Job in der Informatik.
Lernen, ausprobieren, weitermachen
Nach rund einem Jahr bei SOWI Informatik wechselte ich zur vonRoll casting AG in Emmenbrücke und wurde Teil eines grösseren Informatikteams.
Dort eröffnete sich mir eine völlig neue technische Welt: grössere Netzwerke, Server, Switches, Glasfaserverbindungen, Novell NetWare, später Active Directory und natürlich die tägliche Betreuung von PCs und Applikationen.
Aber beim Betreuen blieb es nicht. Schon bald begann ich wieder selbst zu programmieren. Mit Lotus Notes entstanden eigene Datenbanken und Anwendungen, später kamen unter anderem VBA, C#, SAP, ABAP und SQL dazu.
Besonders spannend fand ich immer die Aufgaben, bei denen verschiedene Systeme miteinander verbunden werden mussten. Daten aus SAP einlesen, automatisch verarbeiten, in SQL-Datenbanken übernehmen und daraus wieder eigene Anwendungen bauen – aus einzelnen technischen Bausteinen wurde plötzlich ein kompletter Ablauf.
Vieles davon habe ich nicht in einer klassischen Informatiklehre gelernt. Ich habe es mir über Jahre angeeignet: ausprobieren, verstehen, programmieren, Fehler machen, dazulernen und wieder etwas Neues ausprobieren.
Und genau das mache ich eigentlich bis heute.
Von der IT zur Softwareentwicklung
Ein neues Kapitel bei AVS Systeme AG
Mit der Zeit merkte ich, dass mich innerhalb der Informatik vor allem die Softwareentwicklung faszinierte. Ich wollte weniger klassische IT betreuen und mich stärker auf das Programmieren konzentrieren.
So führte mich mein Weg schliesslich zur AVS Systeme AG.
Dort begegnete mir gleich zu Beginn wieder etwas völlig Neues: NetLinx. Diese Sprache und vor allem das dahinterliegende Konzept kannte ich vorher überhaupt nicht. Statt klassischer IT-Systeme ging es nun darum, unterschiedlichste technische Geräte und Systeme miteinander zu verbinden, Abläufe zu automatisieren und Bedienoberflächen zu entwickeln.
Ich musste also wieder ziemlich viel von vorne lernen – und genau das machte die Sache spannend.
Aus dem Einstieg wurde inzwischen eine lange Zeit. Seit rund zehn Jahren arbeite ich bei AVS Systeme AG und entwickle Software für ganz unterschiedliche Projekte. Dabei treffen viele Dinge aufeinander, die mich schon früher fasziniert haben: Programmierung, Netzwerke, Schnittstellen, Technik – und gelegentlich Geräte, die partout nicht das machen wollen, was in ihrer Dokumentation steht. 😄
Bis heute gefällt mir gerade diese Mischung. Kaum ein Projekt ist genau wie das vorherige, und immer wieder gibt es etwas Neues zu verstehen, auszuprobieren und zu lösen.
Und sonst?
Aus all diesen Stationen sind Geschichten und Erinnerungen geblieben. Einige davon stehen schon hier, andere werden mit der Zeit dazukommen. Genau dafür gibt es Donalds Welt.


